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OER-Materialien

 

Herzlich willkommen auf der Kultur und Sprache Materialienplattform. 

 

Unsere OER Plattform bietet Deutschlehrenden weltweit methodisch und inhaltlich innovative Materialien zur Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache. Die niederschwellig umsetzbaren Unterrichtssequenzen von 15-45 Minuten Umsetzungsdauer eröffnen zeitgemäße Perspektiven auf Österreich und setzen die Ziele kulturreflexiven Lernens und des DACH-Prinzips in der Praxis um. Sie sind v.a. für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzipiert.

 

Creative Commons Lizenzvertrag

 

Alle originären Inhalte auf dieser Website sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. 

 

Die Materialien in dieser Datenbank verweisen oft auf Websites von Drittanbietern. Sollte durch Änderungen auf diesen Websites ein Link in unseren Unterrichtsmaterialien nicht mehr funktionieren, ersuchen wir Sie um eine kurze Rückmeldung an kulturundsprache@oead.at.

 


 

Inhalt:
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https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gruppe_47_Tafel_retouched.jpg

© rs-foto, via Wikimedia Commons
Gründungshaus der "Gruppe 47", Wohnhaus von Ilse Schneider-Lengyel am Bannwaldsee im Allgäu, Gedenktafel; CC BY-SA 3.0;
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gruppe_47_Tafel_retouched.jpg

Gruppe 47: Literatur der Nachkriegszeit, Kritik und weiblicher Widerstand

Wie entwickelte sich die deutschsprachige Literatur nach 1945, und welche Rolle spielten Frauen in diesem Prozess? Diese Unterrichtseinheit führt A2-Lernende kompetenzorientiert in die literarische Strömung rund um die Gruppe 47 ein. Besonderes Augenmerk gilt der Sichtbarmachung österreichischer Autorinnen wie Ilse Aichinger und Ingeborg Bachmann, die maßgeblich zur literarischen Erneuerung beitrugen.

 

Statt einer reinen Faktenvermittlung bietet das Material eine Mischung aus visueller Analyse, sprachlich entlasteten Lesetexten und einem starken kulturreflexiven Fokus: Die Lernenden werden befähigt, literarische Traditionen ihrer eigenen Herkunftsländer mit dem deutschsprachigen Kontext zu vergleichen.

 

Ideal für einen modernen Unterricht, der Literatur, Gender-Sensibilität und interkulturellen Austausch verbindet.

27.03.2026
von Gisele Eberspächer

Creative Commons Lizenzvertrag

Alle originären Inhalte auf dieser Website sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Globale Lernziele


Die Lernenden …

  • können grundlegende Aspekte der „Gruppe 47“ und der österreichischen Nachkriegsliteratur beschreiben.
  • können die Rolle von Autorinnen identifizieren.
  • können reflektierende Verbindungen zur Literaturlandschaft ihrer eigenen Kultur herstellen.
Anmerkungen
Anmerkungen

Diese Lerneinheit behandelt die Gruppe 47 nicht nur als Literaturphänomen, sondern auch als Spiegel gesellschaftlicher Machtstrukturen der Nachkriegszeit. Da das Thema komplexe historische und soziale Aspekte berührt, sollte die Lehrperson über Grundkenntnisse verfügen.

 

Materialempfehlungen zur Vorbereitung:

Grundlagen: Wikipedia-Artikel zur Gruppe 47 (https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_47) sowie das Standardwerk von Helmut Böttiger: „Die Gruppe 47: Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb“ (2012).

 

Artikel SRF: „Die Gruppe 47 ist ein Papiertiger!“ (https://www.srf.ch/kultur/literatur/geliebt-und-geaechtet-die-gruppe-47-ist-ein-papiertiger)

 

Fokus Autorinnen & Gender-Perspektive: Nicole Seiferts Buch „‚Einige Herren sagten etwas dazu‘ – Die Autorinnen der Gruppe 47“ (2024) bietet eine essenzielle Neuperspektivierung. Ergänzend dazu empfehlen sich das Interview im Standard (https://www.derstandard.at/story/3000000209285/warum-sind-viele-autorinnen-vergessen--maenner-verstanden-die-texte-nicht)

 

sowie den Video-Beitrag der ARD Mediathek (https://www.ardmediathek.de/video/ndr-kultur-das-journal/ndr-kultur-das-journal-oder-28-10-2024/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM1NTgzMF9nYW56ZVNlbmR1bmc)

 

oder auf YouTube (https://youtu.be/GgUkIzc-eDw?si=pEEB5kwKWCO-dEaW).

 

Didaktische Hinweise zu sensiblen Themen (Gender & Exklusion):

 

Lehrpersonen sollten folgende Punkte im Unterricht beachten:

Machtstrukturen thematisieren: Die Lehrperson sollte verdeutlichen, dass die „Gruppe 47“ zwar demokratisch orientiert war, intern jedoch oft patriarchalische Exklusionsmechanismen wirkten (z. B. die geringe Redezeit für Frauen oder die teils herablassende Kritik gegenüber Autorinnen).

 

Vom Einzelfall zur Struktur: Es empfiehlt sich, die Erfahrungen von Aichinger und Bachmann nicht als Einzelschicksale, sondern als Beispiel für die damalige (und teils heutige) Sichtbarkeit von Frauen im Kulturbetrieb zu diskutieren.

 

Kulturreflexiver Transfer: Nutzen Sie die Abschlussaufgabe (Aktivität 4), um sensibel zu hinterfragen, ob ähnliche Ausschlussmechanismen (bezüglich Geschlecht, Herkunft oder Sprache) auch in den Herkunftskulturen der Lernenden existieren. Dies fördert die Diskursfähigkeit.


5-10 min

Feinlernziele

Die Lernenden ...

  • können Bilder beschreiben.
  • können anhand Bildimpulse einfache Fragen der Lehrperson beantworten.

Umsetzung

Zeigen Sie den Lernenden auf Wikipedia die Namen der Mitglieder der Gruppe 47 sowie die Fotos auf dieser Seite (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Teilnehmer_der_Gruppe_47).

 

Die Lehrperson stellt anschließend folgende Fragen:

  • Haben Sie schon einmal von einer dieser Personen gehört?
  • Gibt es mehr Frauen oder Männer auf den Fotos?
  • Was könnte das für eine Gruppe sein?

Auf diese Fragen gibt es keine eindeutig richtige Antwort. Die Autorinnen und Autoren müssen hier noch nicht identifiziert werden. Wichtig ist zunächst nur, dass einige der Fotos Personen mit Büchern oder Schriftstücken zeigen und dass das Thema möglicherweise mit Literatur zu tun hat.

 

Die Übung kann im Plenum durchgeführt werden. Alternativ kann die Lehrperson die Aktivität zunächst in kleinen Gruppen beginnen lassen. Anschließend tauschen die Lernenden ihre Eindrücke im Plenum aus.

Zusatz Informationen
Gruppe 47 in Bildern Anmerkungen

Dies ist eine Aufwärmübung, für die keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich sind. Es kann jedoch hilfreich sein, den Lernenden Bilder zu zeigen, die für das Thema relevant sind.


10-15 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • können zentrale Informationen aus einem historischen Kurztext entnehmen.
  • können Gründe für die Bedeutung der Gruppe 47 in eigenen einfachen Sätzen wiedergeben.

Umsetzung

Alle Lernenden erhalten ein Arbeitsblatt mit dem Text „Die Gruppe 47: Eine kurze Geschichte“.

 

Zunächst lesen die Lernenden den Text gemeinsam im Plenum, um ein erstes Verständnis zu entwickeln. Anschließend beantworten sie mündlich einige Verständnisfragen, zum Beispiel:

  • Worum geht es im Text?
  • Was hat die Gruppe 47 gemacht?

 

In einem zweiten Schritt lesen die Lernenden den Text in Zweiergruppen noch einmal genauer. Danach beantworten sie gemeinsam die Fragen unter dem Text.

 

Bei Bedarf können sie ein Wörterbuch benutzen oder die Lehrperson um Hilfe bitten, um schwierige Wörter zu klären.

Zusatz Informationen
Die Gruppe 47 Anmerkungen

Der Text ist eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der Gruppe 47. Je nach Interesse der Lernenden kann die Lehrperson dem Text spezifischere Informationen hinzufügen.

 

Da der Text die Gründung der Gruppe 47 im historischen Kontext des Nachkriegsdeutschlands und -österreichs behandelt, empfiehlt es sich, die folgenden Aspekte sensibel zu moderieren:

 

Historische Einordnung und "Stunde Null":
Der Begriff des „Neuanfangs“ kann kritisch beleuchtet werden. Erklären Sie den Lernenden, dass die Literatur nach 1945 eine Antwort auf die Sprachmanipulation des Nationalsozialismus war (Trümmerliteratur). Es kann wichtig zu erwähnen sein, dass ein „Neuanfang“ nicht bedeutet, dass die Vergangenheit gelöscht wurde, sondern dass die Literatur half, die Grauen des Krieges und des Holocausts mühsam zu verarbeiten.

 

Machtstrukturen und Exklusion (Gender & Vielfalt):
Obwohl die Gruppe 47 als demokratisch galt, war sie strukturell sehr homogen (überwiegend männlich, weiß, christlich geprägt). Sie können die Lernenden fragen: „Wer durfte sprechen und wer wurde eingeladen?“.

 

Machen Sie darauf aufmerksam, dass Autorinnen wie Ilse Aichinger und Ingeborg Bachmann Pionierinnen in einem System waren, welches Frauen oft nur eine Nebenrolle zuwies. Dies fördert die Gender-Sensibilität.

 

Lösung:

Wann existierte die Gruppe 47? – Von 1947 bis 1967.

 

Was machten die Autorinnen/Autoren bei den Treffen? – Sie haben ihre Texte vorgelesen und darüber diskutiert.

 

Warum war die Gruppe 47 nach dem Krieg wichtig? – Die Gruppe 47 bot jungen Autorinnen und Autoren eine Chance — viele waren vorher unbekannt. Einige wurden später sehr bekannt und berühmt. Und sie prägte stark die deutschsprachige Nachkriegsliteratur und half, Ideen für eine neue Literatur und Gesellschaft zu entwickeln.

 

Nenne einen Grund, warum die Gruppe am Ende nicht mehr so gut funktionierte:

  1. Die Gruppe ist immer größer geworden.
  2. Es gab Diskussionen über Politik, Literatur und unterschiedliche Meinungen.
  3. Den früheren Zusammenhalt gab es bald nicht mehr.

 


Die Gruppe 47

Gisele Eberspächer

CC BY-SA 4.0;
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


15-25 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • können zentrale biografische Eckdaten aus kurzen Informationslisten entnehmen.
  • können aus Stichpunkten einen kurzen, kohärenten A2-Text zu einer Autorin verfassen.

Umsetzung

Die Lernenden arbeiten weiterhin mit dem Arbeitsblatt, nun mit Aufgabe 2. In diesem Teil werden zwei wichtige österreichische Schriftstellerinnen der Gruppe 47 vorgestellt: Ilse Aichinger und Ingeborg Bachmann.

 

Zu jeder Autorin gibt es eine Liste mit biografischen Informationen. Die Lernenden nutzen diese Stichpunkte, um einen kurzen zusammenhängenden Text über die jeweilige Autorin zu schreiben. Dabei sollen sie besonders darauf achten, die Informationen sinnvoll zu ordnen.

 

Die Klasse wird in zwei Gruppen aufgeteilt:
Eine Hälfte der Lernenden arbeitet zu Ilse Aichinger, die andere zu Ingeborg Bachmann.

 

Während die Lernenden schreiben, unterstützt die Lehrperson die Lernenden, beantwortet Fragen zum Wortschatz und hilft bei Bedarf beim Formulieren der Sätze.

 

Anschließend bilden die Lernenden Paare. Jede Person arbeitet mit jemandem zusammen, der über die andere Autorin geschrieben hat. Die Lernenden lesen sich gegenseitig ihre Texte vor und tauschen sich kurz darüber aus.

 

Optional können die Lernenden zusätzliche Informationen über die Autorinnen im Internet recherchieren und ihre Texte ergänzen.

Zusatz Informationen
Ilse Aichinger und Ingeborg Bachmann Anmerkungen

Es gibt keine festgelegte Lösung für diese Übung. Achten Sie lediglich darauf, dass die Lernenden über die Form des Textes nachdenken, die Informationen kohärent strukturieren und versuchen, einige der Sätze mit Konjunktionen zu verbinden.

 

Lösungsschlüssel: Vorstellung von Ilse Aichinger (Beispiel)

Ilse Aichinger war eine bedeutende österreichische Schriftstellerin. Sie lebte viele Jahre in Wien und war ein wichtiges Mitglied der Gruppe 47. Bei den Treffen der Gruppe las sie ihre Texte vor. Sie schrieb Romane und kurze Geschichten. Ein bekanntes Werk ist „Die größere Hoffnung“. Das war einer der ersten Nachkriegsromane, deshalb wurde sie international bekannt. In ihren Texten schrieb sie oft über Identität, Hoffnung und Widerstand. Ihre Themen waren oft Kindheit und Angst, weil die Hoffnung nach dem Krieg für sie sehr wichtig war. Sie starb in den 1990er Jahren, aber ihre Literatur bleibt bis heute bedeutend.

 

Lösungsschlüssel: Vorstellung von Ingeborg Bachmann (Beispiel)

Ingeborg Bachmann war eine sehr berühmte Schriftstellerin. Sie studierte Philosophie und lebte einige Zeit in Deutschland. Später arbeitete sie auch für das Radio. Sie schrieb moderne Gedichte und Hörspiele. Dabei verwendete sie eine poetische und bildhafte Sprache. Ihre Themen waren oft Beziehungen zwischen Menschen und die Rolle von Frauen in der Gesellschaft. Weil ihre Texte so bedeutend waren, bekam sie wichtige Literaturpreise. Ingeborg Bachmann war in vielen Ländern sehr beliebt, aber sie blieb immer eng mit der deutschsprachigen Literatur verbunden.

 

Beim Verfassen der Texte sollten Sie die Lernenden auf folgende sprachliche Herausforderungen aufmerksam machen und sie differenziert unterstützen:

1. Zeitformen (Präteritum vs. Perfekt):
Herausforderung: Die biografischen Angaben sind im Präteritum verfasst (war, schrieb, studierte). Viele A2-Lernende sind eher mit dem Perfekt vertraut. Unterstützung: Erlauben Sie den Lernenden, im Perfekt zu schreiben (Sie hat ... geschrieben), wenn ihnen das Präteritum schwerfällt. Für stärkere Lernende ist dies eine gute Gelegenheit, die Präteritum-Formen von häufigen Verben (war, hatte, gab) zu festigen.

 

2. Satzbau und Verbposition (Verbzweitstellung):
Herausforderung: Bei der Verwendung von Konnektoren wie „deshalb“ vergessen Lernende oft, dass das Verb an die zweite Stelle rücken muss (Inversion).
Beispiel-Fehler: „Sie schrieb über Identität, deshalb sie wurde bekannt.“
Erinnern Sie an die Struktur: Konnektor (Position 1) + Verb (Position 2) + Subjekt.
Richtig: „... deshalb wurde sie bekannt.“

 

3. Fachbegriffe und Orthografie:
Herausforderung: Wörter wie „Nachkriegsliteratur“, „Widerstand“ oder „Gesellschaft“ sind lang und orthografisch schwierig. Unterstützung: Ermutigen Sie die Lernenden, diese Schlüsselwörter im Text zu markieren, bevor sie mit dem Schreiben beginnen.


Die Gruppe 47

Gisele Eberspächer

CC BY-SA 4.0;
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


5-10 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • können eine Brücke zwischen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und ihrem eigenen kulturellen Kontext schlagen, indem sie bedeutende literarische Figuren ihres Herkunftslandes vorstellen.
  • können in einfachen Sätzen beschreiben, warum bestimmte Autorinnen oder Autoren in ihrem Land wichtig sind (z. B. politische Rolle, gesellschaftliche Themen).

Umsetzung

Zum Abschluss der Lerneinheit reflektieren die Lernenden, ob es auch in ihren Herkunftsländern politisch oder gesellschaftlich bedeutende Autorinnen und Autoren gibt.

 

Zuerst stellt die Lehrperson Fragen (mündlich oder schriftlich an der Tafel), die die Lernenden dazu anregen sollen, über die Situation in ihren Herkunftsländern nachzudenken:

  • Gab es auch in deinem Herkunftsland Zeiten, in denen Literatur dabei geholfen hat, eine neue Demokratie aufzubauen?
  • Wer wurde in solchen Prozessen vielleicht ausgeschlossen?
  • Gab es in deinem Herkunftsland etwas Ähnliches wie die Gruppe 47? Kennst du Gruppen von Künstlerinnen, Künstlern oder Schriftstellerinnen und Schriftstellern?
  • Gibt es in deinem Herkunftsland bekannte Schriftstellerinnen?
  • Kennst du Autorinnen oder Autoren, die zusammengearbeitet haben?
  • Wer ist in der Literatur deines Landes besonders bekannt? Warum?

Es ist möglich, dass nicht alle Lernenden Autorinnen und Autoren oder bestimmte Aspekte der Literatur ihres Herkunftslandes kennen. In diesem Fall unterstützt die Lehrperson die Lernenden dabei, ihre Gedanken dennoch zu formulieren.

Anschließend haben die Lernenden etwa fünf Minuten Zeit, um kurze Notizen zu machen und einige Sätze zu dem Thema schriftlich zu formulieren.

 

Zur Unterstützung können folgende Redewendungen an der Tafel notiert werden:

  • In meinem Land gibt es auch eine Gruppe, die … / einen Autor, der … / eine Autorin, die …
  • Ein wichtiger Autor / Eine wichtige Autorin aus … ist …
  • Er / Sie schrieb über … (z. B. Krieg, Freiheit, Frauenrechte).
  • Ich finde es (nicht) ähnlich wie bei der Gruppe 47, weil …
  • Ich kenne keinen Autor / keine Autorin, der / die …

Die Lehrperson unterstützt die Lernenden beim Formulieren der Sätze. Zum Abschluss lesen die Lernenden ihre Sätze im Plenum vor.

Zusatz Informationen
Und in deinem Land? Anmerkungen

Für diese Aktivität gibt es keine vorgegebene Lösung. Hilfreich ist jedoch, wenn die Lehrperson mit den kulturellen Hintergründen der Lernenden vertraut ist, um gezielte Fragen stellen und die abschließende Diskussion sinnvoll moderieren zu können.

 

Die einleitenden Fragen sollen die Lernenden dazu anregen, über die literarische Situation in ihren Herkunftsländern nachzudenken. Es ist möglich, dass nicht alle Lernenden Autorinnen und Autoren oder literarische Traditionen ihres Landes kennen. In diesem Fall unterstützt die Lehrperson sie dabei, ihre Gedanken dennoch auszudrücken.

Sprachniveau A2 Dauer alter
Fertigkeit(en)

Fertigkeit(en) Sprechen Schreiben Lesen


Themen

Gleichstellung und Diversität Gesellschaft / Politik Kunst / Literatur / Musik / Film / Theater Geschichte


Ausstattung

Beamer / Videoprojektor Internetfähiges Gerät für Lehrperson

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