Sonntag 4. Oktober 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • weLTweIT UNTeRRICHTeN
  • Materialdatenbank
  • Veranstaltungen
  • Methodische Impulse
  • Partnernetzwerk
  • Über uns
  • Links
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Newsletter Anmeldung
Weltweit unterrichten ›
  • Home
  • Programme
    • Sprachassistenz
      • Sprachassistenz international
      • Sprachassistenz in Österreich
    • Austria Schulnetzwerk
      • Kurzzeitprogramme
        • Hospitationspraktikum
        • Praxis an österreichischen Auslandsschulen
        • Praxis an bilingualen Schulen und Kooperationsschulen
      • Österreichische Auslandsschulen
      • Weitere Auslandsschulen
        • Europäische Schulen
        • Bilinguale Schulen
        • Bildungsprojekte
      • Bildungsbeauftragte
    • Deutsch als Fremdsprache
      • Kultur und Sprache
  • Newsletter
  • News & Termine
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • Aktuelle Darstellung: Standardfarben: Weiß auf Schwarz
Login
Passwort vergessen registrieren
Logo Kultur und Sprache
Hauptmenü:
  • Materialdatenbank
  • Veranstaltungen
  • Methodische Impulse
  • Partnernetzwerk
  • Über uns
  • Newsletter Anmeldung

Materialdatenbank
  • Materialdatenbank

OER-Materialien

 

Herzlich willkommen auf der Kultur und Sprache Materialienplattform. 

 

Unsere OER Plattform bietet Deutschlehrenden weltweit methodisch und inhaltlich innovative Materialien zur Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache. Die niederschwellig umsetzbaren Unterrichtssequenzen von 15-45 Minuten Umsetzungsdauer eröffnen zeitgemäße Perspektiven auf Österreich und setzen die Ziele kulturreflexiven Lernens und des DACH-Prinzips in der Praxis um. Sie sind v.a. für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzipiert.

 

Creative Commons Lizenzvertrag

 

Alle originären Inhalte auf dieser Website sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. 

 

Die Materialien in dieser Datenbank verweisen oft auf Websites von Drittanbietern. Sollte durch Änderungen auf diesen Websites ein Link in unseren Unterrichtsmaterialien nicht mehr funktionieren, ersuchen wir Sie um eine kurze Rückmeldung an kulturundsprache@oead.at.

 


 

Inhalt:
zurück

© Christian Philipp, CC-by-sa 3.0
Wand der Sprachen 08, Schwendermarkt

Minderheitensprachen in Österreich

Diese Unterrichtseinheit bietet einen grundlegenden Überblick über die sprachliche Vielfalt in Österreich, wobei der Schwerpunkt auf Minderheitensprachen liegt.

 

Die Lernenden beginnen mit einer aktivierenden Bewegungseinheit, in der sie ihre eigenen sprachlichen Erfahrungen reflektieren. Anschließend setzen sie sich mit verschiedenen Einstellungen zur Mehrsprachigkeit auseinander, erweitern ihr Wissen durch eine interaktive Präsentation und ein Quiz, und formulieren in einer stillen Debatte ihre Meinungen schriftlich. Dabei lernen sie die Sichtweisen anderer kennen. Die Einheit fördert das Verständnis für sprachliche Vielfalt, stärkt die Sensibilität für kulturelle Unterschiede und unterstützt die kritische Auseinandersetzung mit sprachbezogenen Themen.

15.07.2026
von Justyna Plizga

Creative Commons Lizenzvertrag

Alle originären Inhalte auf dieser Website sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Globale Lernziele


Die Lernenden können …

  • einfache Informationen zu Minderheitensprachen in Österreich verstehen.
  • zentrale Begriffe wie „Amtssprache”, „Minderheitensprache” und „Migrantensprache” erläutern und deren Bedeutung verstehen.
  • die sprachliche Vielfalt in der Lerngruppe und in Österreich erkennen und wertschätzen.
  • ihre eigenen sprachlichen Erfahrungen und Einstellungen zu Mehrsprachigkeit reflektieren.
  • sich kritisch und schriftlich mit unterschiedlichen Meinungen und Positionen zu Sprachen auseinandersetzen.
Anmerkungen
Anmerkungen

Auch wenn das Ziel der Einheit vor allem die Sensibilisierung für Minderheitensprachen und ein grundlegendes Verständnis der sprachlichen Situation in Österreich ist, sind vertiefte Kenntnisse über die Minderheitensprachen hilfreich, um die Lernenden kompetent begleiten zu können.

 

In Österreich sind sechs autochthone Volksgruppen offiziell anerkannt:
Burgenlandkroaten und Burgenlandkroatinnen (im Burgenland), Slowenen und Sloweninnen (in Kärnten und der Steiermark), Ungarn und Ungarinnen (im Burgenland), Tschechen und Tschechinnen (vor allem in Wien), Slowaken und Slowakinnen (vor allem in Wien) sowie Romnija und Roma (im Burgenland und Teilen von Niederösterreich).

 

Die Burgenlandkroaten und Burgenlandkroatinnen haben einen besonderen Namen, weil sie seit Jahrhunderten im Bundesland Burgenland leben und einen eigenen Dialekt sprechen (Burgenlandkroatisch).

 

Angehörige dieser Volksgruppen sind österreichische Staatsbürger/innen. Sie haben die gleichen Rechte wie alle anderen, aber auch zusätzliche Rechte zum Schutz ihrer Sprache und Kultur. Diese Rechte sind im Volksgruppengesetz von 1976 geregelt und gelten vor allem in den traditionellen Siedlungsgebieten der jeweiligen Volksgruppen. Dazu gehören unter anderem:

  • das Recht auf Unterricht in der eigenen Sprache,
  • die Möglichkeit, die eigene Sprache in Behörden zu verwenden,
  • zweisprachige Ortstafeln in bestimmten Regionen.

Die Roma und Sinti wurden erst 1993 als Volksgruppe anerkannt. Ihre Sprache heißt Romani. Sie hat verschiedene Dialekte und wird in vielen europäischen Ländern gesprochen. Romani gehört zur indoarischen Sprachfamilie (wie Hindi), da die Vorfahren der Roma ursprünglich aus Indien kamen.

 

Die historischen Wurzeln dieser Volksgruppen liegen in der Habsburgermonarchie. Daran knüpft auch das Volksgruppengesetz an: Es schützt nur sogenannte „autochthone“ Minderheiten, also Gruppen mit langjähriger historischer Präsenz und österreichischer Staatsbürgerschaft. Später zugewanderte Gruppen, etwa viele Migrantinnen und Migranten, zählen dazu nicht.

 

Die Volksgruppen pflegen ihre Sprache und Kultur unter anderem durch Vereine, Schulen und Medien. Die Förderung sprachlicher Vielfalt ist ein wichtiges Ziel der österreichischen Bildungspolitik.

 

Mehr zum Thema:

OeAD/ erinnern.at: 50 Jahre Volksgruppengesetz
https://www.erinnern.at/themen/jahresthema2026-50-jahre-volksgruppengesetz-nationale-minderheiten-in-oesterreich/50-jahre-volksgruppengesetz

Rechtsinformationssystem des Bundes: Gesamte Rechtsvorschrift für Volksgruppengesetz
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000602


Materialtyp: Arbeitsblatt <5 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • aktivieren ihre eigenen sprachlichen Erfahrungen.
  • erkennen die sprachliche Vielfalt in der Gruppe.
  • entwickeln ein Bewusstsein für Mehrsprachigkeit als Teil von Identität und Alltag
  • üben das schnelle Reagieren auf Fragen.

Umsetzung

Die Stunde beginnt mit einer Bewegungsaktivität. Die Lernenden sitzen. Die Lehrperson sagt:

 

„Ich lese jetzt einige Fragen vor. Wenn ihr die Frage mit Ja beantworten könnt, dann steht bitte auf.“

 

Fragen:

  1. Sprichst du mehr als eine Sprache?
  2. Sprichst du mehr als zwei Sprachen?
  3. Sprichst du mehr als drei Sprachen?
  4. Sprichst du zu Hause eine andere Sprache als in der Schule?
  5. Hast du schon einmal in einem anderen Land gelebt?
  6. Bist du in einem anderen Land geboren?
  7. Hast du Freunde oder Freundinnen, die eine andere Sprache sprechen?
  8. Lebt jemand aus deiner Familie in einem anderen Land?
  9. Sprichst du Deutsch?
  10. Sprichst du Englisch?
  11. Sprichst du … (jeweilige Amtssprache des Landes)?
  12. Sprichst du… (jeweilige Erstsprache mancher Lernenden)?

Die Fragen finden Sie auch auf dem Arbeitsblatt (Aufgabe 1).

Zusatzinformationen
Sprachenvielfalt reflektieren – Sprachbiographien Anmerkungen

Diese Aktivität ist ein aktivierender Einstieg in das Thema Mehrsprachigkeit und Minderheitensprachen. Durch die körperliche Bewegung (Aufstehen) und den persönlichen Bezug wird die Aufmerksamkeit erhöht und die Lernenden werden motiviert, ihre eigenen Erfahrungen sichtbar zu machen. Der Fokus liegt auf der Wahrnehmung von Vielfalt und der Reflexion eigener Erfahrungen. Es können alle oder nur ausgewählte Fragen gestellt werden. Die Liste kann bei Bedarf erweitert werden, solange der Schwerpunkt auf Erfahrungen und nicht auf Meinungsaustauch liegt.

Materialtyp: Arbeitsblatt

Sprachenvielfalt reflektieren

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0


Materialtyp: Arbeitsblatt 5-10 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • reflektieren eigene Erfahrungen und Einstellungen zu Sprachen und Mehrsprachigkeit.
  • erkennen, dass es unterschiedliche Positionen und Sichtweisen gibt.
  • üben, kurze Aussagen schnell zu verstehen und darauf zu reagieren.

Umsetzung

Zeichnen Sie eine Linie auf dem Boden, zum Beispiel mit Klebeband, oder stellen Sie sich eine gedachte Linie im Raum vor. Markieren Sie zwei Endpunkte: „Ich stimme zu“ und „Ich stimme nicht zu“. Die Mitte der Linie steht dann für: „Ich bin mir nicht sicher“ oder „teils/teils“.

 

Sagen Sie: „Ich lese euch jetzt einige Aussagen vor. Stellt euch bitte auf der Linie auf – je nachdem, wie sehr ihr zustimmt oder nicht zustimmt.“

 

Die Lernenden positionieren sich entlang der Linie. Die Position zeigt den Grad der Zustimmung.

 

Optional können sehr kurze Kommentare eingeholt werden, z. B.: „Warum stehst du hier?“ – je nachdem wie viel Zeit zur Verfügung steht. Die Aktivität kann aber auch ohne Kommentare durchgeführt werden, da es in dieser Phase vor allem um Reflexion geht.

 

Aussagen für das Spiel:

  • Kleine Sprachen sind genauso wichtig wie große.
  • In Zukunft werden wir weniger Sprachen auf der Welt haben als heute.
  • Mehrsprachigkeit ist ein Vorteil.
  • Es stört mich, wenn jemand eine Sprache spricht, die ich nicht verstehe.
  • In der Schule sollten alle nur eine Sprache sprechen.
  • In einem Land sollte es nur eine offizielle Sprache geben.
  • Es ist wichtig, dass Kinder ihre Herkunftssprache lernen, auch wenn sie in einem anderen Land leben.

Die Aussagen für das Spiel finden Sie auch im Arbeitsblatt 1 (Aufgabe 2).

Zusatzinformationen
Sprachenvielfalt reflektieren – Position beziehen Anmerkungen

Diese Aktivität dient als Übergang von persönlichen Sprachbiographien zu gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit. Durch die Positionierung auf einer Linie wird sichtbar, wie unterschiedlich die Einstellungen der Lernenden sind. Die Skala ermöglicht eine differenzierte Meinungsäußerung und fördert Reflexion. Die Aktivität bereitet auf das Thema Minderheitensprachen in Österreich vor, indem sie erste inhaltliche Impulse setzt.

Sichern Sie bei Bedarf das Verständnis, indem Sie zentrale Begriffe während der Aktivität kurz erklären oder paraphrasieren, z. B. „Mehrsprachigkeit”, „Herkunftssprache”.

Materialtyp: Arbeitsblatt

Sprachenvielfalt reflektieren

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0


Materialtyp: interaktive Übung 15-20 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • können grundlegende Informationen zu Minderheitensprachen in Österreich nennen.
  • verstehen und unterscheiden die Begriffe „Amtssprache“, „Minderheitensprachen“ und „Migrantensprachen“.
  • erkennen und benennen besondere Rechte von Minderheitensprachen in Österreich.

Umsetzung

Zeigen Sie die Präsentation auf der Leinwand. Erklären Sie dabei zentrale Begriffe und sichern Sie das Verständnis durch gezieltes Nachfragen.

 

Zeigen Sie anschließend die vorbereiteten Quiz-Folien (Multiple-Choice mit vier Antwortmöglichkeiten) und lassen Sie die Lernenden mündlich antworten – sie können zum Beispiel den richtigen Buchstaben laut sagen. Besprechen Sie nach jeder Frage die richtige Lösung und geben Sie eine kurze Erklärung. Wiederholen Sie bei Bedarf schwierige Begriffe und veranschaulichen Sie diese durch Beispiele.

 

Fassen Sie zusammen, zum Beispiel:

 

„Heute habt ihr gelernt, dass Österreich mehrsprachig ist. Ihr habt die anerkannten Minderheitensprachen in Österreich kennengelernt und wisst jetzt, welche Rechte sie haben.”

Zusatzinformationen
Mission Wissen – Entdecke Österreichs Sprachen! Anmerkungen

Die Inhalte der Präsentation können für die Lernenden teilweise abstrakt und sprachlich anspruchsvoll sein. Daher ist es wichtig, die Präsentation interaktiv zu gestalten und das Verständnis regelmäßig zu sichern. Die Präsentation ist so aufgebaut, dass zunächst Fragen gestellt werden, damit die Lernenden eigene Vermutungen äußern können. Anschließend werden die Inhalte gemeinsam erarbeitet.

 

Ziel der Einheit ist es nicht, detailliertes Fachwissen zu vermitteln, sondern einen allgemeinen Überblick über die sprachliche Situation in Österreich zu geben. Die Lernenden sollen vor allem die Grundbegriffe verstehen und unterscheiden können: „Amtssprache“, „Minderheitensprache“ (teilweise auch regionale Amtssprache) und „Migrantensprache“.

 

Bereiten Sie einfache Erklärungen und Beispiele vor, insbesondere zu zentralen Begriffen wie „Erstsprache“, „Herkunftssprache“, „Migrantensprache“, „Mehrsprachigkeit“, „Volksgruppe“, „autochthon“ und „anerkannt“. Passen Sie das Tempo an das Sprachniveau der Lernenden an und sichern Sie das Verständnis durch Nachfragen oder kurze Wiederholungen.

 

Achten Sie darauf, dass die Namen der Sprachen verständlich sind. Sie können diese laut vorlesen und wiederholen lassen. Unterstützen Sie das Verständnis visuell mithilfe der in die Präsentation integrierten Landkarte. Erklären Sie außerdem kurz, was „Romani“ ist: die Sprache der Roma, einer Minderheit, die in verschiedenen Ländern Europas lebt.

 

Der Quiz-Teil kann flexibel durchgeführt werden, zum Beispiel mündlich im Plenum, und dient der Wiederholung und Festigung der Inhalte.


Mission Wissen – Entdecke Österreichs Sprachen! (PowerPoint-Präsentation)

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0


Materialtyp: interaktive Übung 10-15 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • äußern schriftlich ihre Meinung zu Sprachen in Österreich und in ihrem Alltag.
  • lesen die Meinungen anderer Lernender und reagieren darauf schriftlich.
  • reflektieren die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Minderheitensprachen.
  • verwenden zentrale Begriffe der Einheit.

Umsetzung

Bereiten Sie mehrere Plakate oder Blätter mit Aussagen zum Thema Sprachen in Österreich vor und hängen Sie diese im Raum auf oder legen Sie sie an verschiedenen Orten aus.

 

Die Lernenden gehen im Raum herum und schreiben ihre Meinungen zu den Aussagen auf die Plakate. Sie können auch auf die Kommentare anderer Lernender reagieren. Während der Aktivität wird nicht gesprochen. Optional können Sie entspannende Musik im Hintergrund laufen lassen.

 

Beispiele für Aussagen:

  • Alle Menschen in Österreich sollten nur Deutsch sprechen.
  • Minderheitensprachen sind ein wichtiger Teil der Kultur und sollen geschützt werden.
  • Minderheitensprachen sollten in der Schule gelernt werden.
  • In der Schule sollte man Minderheitensprachen lernen können.
  • Ein Staat braucht nur eine Amtssprache.
  • Es ist schwer, mehrere Sprachen gleichzeitig zu lernen.
  • Alle sollten Englisch verstehen.
  • Sprachen lernen braucht Zeit. Welche Sprache würdest du gern ab sofort sprechen können?

Am Ende können Sie einige Beiträge vorlesen oder die wichtigsten Meinungen zusammenfassen.

 

Schließen Sie die Aktivität mit reflexiven Fragen ab, zum Beispiel:

  • Was war schwierig?
  • Möchte jemand etwas mit der Gruppe teilen?
  • Hat das Thema euer Interesse geweckt?

Die stille Debatte kann auch digital vorbereitet werden.

Hier ist der Link: https://padlet.com/justynapl1/minderheitensprachen-in-sterreich-byutq1vu4nryjmc4

Zusatzinformationen
Stille Debatte Anmerkungen

Die stille Debatte ermöglicht es auch ruhigeren Lernenden, sich aktiv zu beteiligen. Da die Kommunikation schriftlich erfolgt, haben die Lernenden mehr Zeit, ihre Gedanken zu formulieren und über ihre Meinung nachzudenken.

Betonen Sie, dass während des Schreibens nicht gesprochen wird, damit alle Lernenden Raum für eigene Gedanken haben. Die Liste der Aussagen kann flexibel erweitert oder verkürzt werden. Achten Sie darauf, dass die Aussagen einfach, klar und verständlich formuliert sind. Die Aussagen sollten möglichst einen Bezug zur Lebenswelt der Lernenden haben.


Stille Debatte

Justyna Plizga

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


Materialtyp: Arbeitsblatt 10-15 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • verstehen die Bedeutung von Minderheitensprachen für kulturelle Identität am Beispiel von Willi Resetarits.
  • reflektieren, warum der Erhalt und die Wertschätzung von Minderheitensprachen wichtig für eine offene Gesellschaft sind.

Umsetzung

Die Lernenden bearbeiten zu Hause die Fragen zum Text über Willi Resetarits schriftlich.

 

Antworten:

1. Im Burgenland, in Österreich.

2. Zur burgenlandkroatischen Volksgruppe / zu Burgenlandkroaten und Burgenlandkroatinnen.

3. Zuerst sprach er Kroatisch/Burgenlandkroatisch, später lernte er Deutsch.

4. Ostbahn-Kurti.

5. Weil er nicht nur als Musiker erfolgreich war, sondern sich auch stark für Menschenrechte und eine offene, tolerante Gesellschaft engagiert hat.

Zusatzinformationen
Hausaufgabe (optional) Anmerkungen

Willi Resetarits hat als burgenlandkroatischer Musiker und Menschenrechtsaktivist seine Wurzeln nie vergessen und sich für kulturelle Vielfalt eingesetzt. Diese Aktivität soll die Lernenden für die Bedeutung sprachlicher Vielfalt sensibilisieren und sie dazu anregen, über Mehrsprachigkeit, Toleranz und kulturelle Identität nachzudenken.

 

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Willi_Resetarits

https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Resetarits

Materialtyp: Arbeitsblatt

Hausaufgabe Sprachenvielfalt

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0

Sprachniveau B1 Dauer alter

Fertigkeit(en)

Fertigkeit(en) Sprechen Schreiben Lesen Hören


Themen

Gesellschaft / Politik Geschichte Alltag


Ausstattung

Beamer / Videoprojektor

zurück

nach oben springen
Footermenü:
  • Materialdatenbank
  • Veranstaltungen
  • Methodische Impulse
  • Partnernetzwerk
  • Über uns
  • Newsletter Anmeldung

Footermenü 2:
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Newsletter Anmeldung
Cookie-Einstellungen

Bundesministerium für Bildung

Minoritenplatz 5
1010 Wien

 

Abteilung Abteilung III/2 - Bilaterale internationale Angelegenheiten Bildung; Weltweit Unterrichten;

Holocaust-Education/Erinnerungspolitik – international; Nationale Strategie gegen Antisemitismus

 

MMMag. Klaus Redl, BA MA

T +43 1 53120 4821
klaus.redl@bmb.gv.at

 

 

OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung

Abteilung Auslandsstandorte und Sprache

Programm Kultur und Sprache

Standort: Universitätsstraße 5
1010 Wien

 

kulturundsprache@oead.at

 

Mag.a Katrin Havlicek-Rosenauer

T +43 1 534 08 511

 

Cristina Rettenberger, MA

T +43 1 534 08 404

 

 

 

https://www.kulturundsprache.at/
nach oben springen