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OER-Materialien

 

Herzlich willkommen auf der Kultur und Sprache Materialienplattform. 

 

Unsere OER Plattform bietet Deutschlehrenden weltweit methodisch und inhaltlich innovative Materialien zur Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache. Die niederschwellig umsetzbaren Unterrichtssequenzen von 15-45 Minuten Umsetzungsdauer eröffnen zeitgemäße Perspektiven auf Österreich und setzen die Ziele kulturreflexiven Lernens und des DACH-Prinzips in der Praxis um. Sie sind v.a. für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzipiert.

 

Creative Commons Lizenzvertrag

 

Alle originären Inhalte auf dieser Website sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. 

 

Die Materialien in dieser Datenbank verweisen oft auf Websites von Drittanbietern. Sollte durch Änderungen auf diesen Websites ein Link in unseren Unterrichtsmaterialien nicht mehr funktionieren, ersuchen wir Sie um eine kurze Rückmeldung an kulturundsprache@oead.at.

 


 

Inhalt:
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CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons;https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_of_South_Tyrol.svg

© GaelVector / F l a n k e r
Flagge der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol,
CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons;https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_of_South_Tyrol.svg

Sprachenvielfalt in Südtirol

In dieser Unterrichtseinheit entdecken die Lernenden anhand von Bildern, Karten und einem einfachen Text die sprachliche Vielfalt Südtirols. Dabei lernen sie zentrale Begriffe wie Erstsprache, Herkunftssprache, Fremdsprache, Amtssprache, Dialekt und Mehrsprachigkeit.

 

Die Lernenden vergleichen die Situation in Südtirol mit ihrer eigenen Sprachbiografie und reflektieren über Sprachen und Grenzen. Der Unterricht folgt einem kulturreflexiven Ansatz.

20.03.2026
von Justyna Plizga

Creative Commons Lizenzvertrag

Alle originären Inhalte auf dieser Website sind, soweit nichts anderes vermerkt ist, urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Globale Lernziele


Die Lernenden ...

  • können die sprachliche Vielfalt Südtirols beschreiben, zentrale Begriffe zur Mehrsprachigkeit anwenden und ihre eigene Sprachbiografie reflektieren.
  • können einfache Hör- und Lesetexte zur Mehrsprachigkeit verstehen und einfache Aussagen über Sprachen, Sprachgebrauch und regionale Mehrsprachigkeit formulieren.

 

Anmerkungen
Anmerkungen

Südtirol ist eine dreisprachige Region in Italien, die historisch aber eng mit Österreich verbunden ist. Deutsch ist dort neben Italienisch eine Amtssprache, und viele kulturelle Traditionen haben ihren Ursprung im österreichischen Kontext.

 

Bis 1919 war Südtirol Teil der Grafschaft Tirol innerhalb der Habsburgermonarchie (später Österreich-Ungarn). Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Südtirol durch den Vertrag von Saint-Germain Italien zugesprochen und ist seitdem politisch Teil Italiens. Diese besondere historische und sprachliche Situation prägt die Identität Südtirols bis heute.

 

Für das Sprachniveau A2–B1 genügt es, diese sprachliche Vielfalt klar und einfach zu erklären, ohne ausführlich auf historische oder politische Details einzugehen. Die Geschichte der Region ist komplex; in dieser Unterrichtssequenz sollte sie daher nur sehr vereinfacht und neutral angesprochen werden. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis für die sprachliche Situation zu vermitteln, ohne die Lernenden zu überfordern. Der Schwerpunkt liegt auf der sprachlichen Vielfalt und dem alltäglichen Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

 

Konfliktsensitive Bereiche sollten nicht vertieft werden. Historische Hintergründe werden lediglich so weit erläutert, wie es für das Verständnis der Mehrsprachigkeit notwendig ist. Der Fokus der Einheit liegt auf Wahrnehmung, Neugier und sprachlicher Orientierung – nicht auf detaillierten historischen oder politischen Analysen.

 

Da der Kontext sprachlicher Minderheiten für manche Lernende ungewohnt sein kann, erleichtern Vergleiche mit Mehrsprachigkeit im Herkunftsland oder Beispiele aus dem Klassenzimmer den Zugang zum Thema.


<5 min

Feinlernziele

Die Lernenden ...

  • nennen die Sprachen, die sie selbst sprechen oder lernen.
  • vergleichen ihre Sprachbiografie mit anderen.

Umsetzung

Kurze Umfrage im Plenum:

  1. Welche Sprachen sprichst du …
    • zu Hause?
    • in der Schule?
    • mit Freundinnen und Freunden?
  2. Welche Sprachen sind in deinem Land Amtssprachen (offizielle Sprachen)?
  3. Welche Sprachen lernst du?

Sammeln Sie die Antworten an der Tafel.

Fragen Sie:

Sind Sprachen mit Ländern verbunden? Was denkt ihr?

Zusatz Informationen
Einstieg: „Unsere Sprachen“ Anmerkungen

Diese Einstiegsrunde schafft Bewusstsein für sprachliche Vielfalt in der Lerngruppe und bildet eine Brücke zur regionalen Mehrsprachigkeit in Südtirol. Es geht nicht um die Qualität der Sprachkenntnisse, sondern um die Wahrnehmung der Vielfalt.

 

In sprachlich sehr homogenen Gruppen kann man die Fragen erweitern:

  • In welcher Sprache schaust du Filme?
  • Kennst du jemanden, der eine andere Sprache spricht?
  • Kennst du jemanden, der zwei Sprachen zu Hause oder in der Schule spricht?

10-15 min

Feinlernziele

Die Lernenden ...

  • verstehen zentrale Begriffe zu Mehrsprachigkeit.
  • können diese auf ihre eigene Situation anwenden.

Umsetzung

Verteilen Sie das Arbeitsblatt „Über Sprachen sprechen“. Im ersten Teil ordnen Lernende allein oder in Paaren Begriffe den Definitionen zu. Besprechen Sie die Lösungen im Plenum. Im zweiten Teil der Aufgabe denken Lernende darüber nach, wie diese Begriffe in ihrer eigenen Sprache lauten.

 

Reflektieren Sie die Begriffe gemeinsam mit Fragen wie:

  • Gibt es alle diese Begriffe in eurer Sprache / euren Sprachen?
  • Welche Bezeichnungen fehlen? Warum könnte das so sein?
  • Warum sprechen viele Leute mehr als eine Sprache?
  • Könnt ihr ein Dialekt-Beispiel nennen?

Lösungen zum Arbeitsblatt

Aufgabe 1A: 1-d, 2-h, 3-f, 4-e, 5-c, 6-a, 7-b, 8-i, 9-g

Zusatz Informationen
Über Sprachen sprechen Anmerkungen

Der Begriff „Muttersprache“ ist weltweit verbreitet, wird aber wissenschaftlich kritisch gesehen, da Spracherwerb nicht ausschließlich durch die Mutter erfolgt.

In dieser Einheit werden daher bevorzugt die Begriffe „Erstsprache“ oder „Herkunftssprache“ verwendet. Sie können bei Bedarf erklären, dass „Muttersprache“ in manchen Kulturen emotional stark besetzt ist. Eine gemeinsame Reflexion darüber, welche Bedeutung verschiedene Begriffe in unterschiedlichen kulturellen Kontexten haben, fördert das Bewusstsein für sprachliche Vielfalt.


Über Sprachen sprechen

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0; 
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


10-15 min

Feinlernziele

Die Lernenden ...

  • erkennen sichtbare Zweisprachigkeit in Ortsschildern.
  • lokalisieren Südtirol auf einer Karte.

Umsetzung

1. Verteilen Sie das Arbeitsblatt „Mehrsprachige Schilder“. Lernende analysieren Bilder, erkennen Sprachen und versuchen, Inhalte zu verstehen. 

 

Mögliche Ergänzungsfragen:

  • Warum sind alle Schilder in zwei Sprachen?
  • Warum hat der Ort zwei Namen?

2. Zeigen Sie die Karte, auf der die Lage in Italien sichtbar ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bolzano_in_Italy_(2018).svg

 

Sagen Sie: Alle diese Schilder kommen aus einer Region in Europa. Wisst ihr, wie diese Region heißt? Antwort: Südtirol

 

3. Verorten Sie Südtirol mit Google Maps und fragen Sie:

  • Wo liegt Südtirol?
  • Welche Länder sind in der Nähe?

Zusatz Informationen
Bilder & Karten: Südtirol entdecken Anmerkungen

Auf allen Schildern sind Deutsch und Italienisch sichtbar. Zeigen Sie die Bilder zuerst, bevor Sie Namen nennen.


Mehrsprachige Schilder

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0; 
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


Karte Bolzano in Italy

NordNordWest

CC BY-SA 3.0 DE; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode


15-25 min

Feinlernziele

Die Lernenden ...

  • verstehen einen kurzen Text zur Mehrsprachigkeit in Südtirol.
  • können die drei Amtssprachen in Südtirol benennen.
  • erkennen einfache Fakten zur sprachlichen Vielfalt und Geschichte.

Umsetzung

Verteilen Sie das Arbeitsblatt. Lernende lesen einen kurzen Text über Sprachenvielfalt in Südtirol und machen zwei Übungen dazu.

 

Lösungen zum Arbeitsblatt

Aufgabe 1: 

1. Deutsch, Italienisch und Ladinisch; 2. Deutsch, 3. Weil Südtirol über 550 Jahre Teil Österreichs war. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde es Teil Italiens / wurde es Italien zugesprochen.

 

Aufgabe 2:

1-b, 2-b, 3-c, 4-b

Zusatz Informationen
Das mehrsprachige Südtirol – Leseverstehen Anmerkungen

Ladinisch ist die dritte Amtssprache Südtirols.

 

Hier können Sie mehr zur Herkunft der Sprache erfahren (Seite 22): https://www.ecml.at/Portals/1/documents/ECML-resources/language-journey-regional-minority-languages-DE.pdf#page=22

 

Hier können Sie hören, wie die Sprache klingt (siehe: Ladinisch):

https://edl.ecml.at/de/Activities/language-journey/Sounds


Das Mehrsprachige Südtirol

Justyna Plizga

CC BY-SA 4.0;
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


5-10 min

Feinlernziele

Die Lernenden …

  • recherchieren ein Land / eine Region mit mehreren Amtssprachen.
  • beschreiben Lage, Nachbarländer und Amtssprachen.
  • reflektieren Parallelen zur Südtirol-Situation.

Umsetzung

Zu Hause können Lernende ein Land oder eine Region mit mehreren Amtssprachen recherchieren (z. B. Schweiz, Belgien, Kanada). So kann die Hausaufgabe gestaltet werden:

 

Ein vielsprachiges Land

Recherchiere ein Land oder eine Region mit mehreren Amtssprachen und schreibe dazu 3-4 einfache Sätze.

 

  • Wie heißt das Land oder die Region?
  • Wo liegt das Land oder die Region? Was sind die Nachbarländer?
  • Welche Sprachen werden dort gesprochen?

Sprachniveau A2 Dauer alter
Fertigkeit(en)

Fertigkeit(en) Sprechen Lesen


Themen

Reisen / Länder Geschichte Alltag


Ausstattung

Beamer / Videoprojektor Internetfähiges Gerät für Lehrperson

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Bundesministerium für Bildung

Minoritenplatz 5
1010 Wien

 

Abteilung Abteilung III/8 - Bilaterale internationale Angelegenheiten Bildung; Weltweit Unterrichten;

Holocaust-Education/Erinnerungspolitik – international; Nationale Strategie gegen Antisemitismus

 

MMMag. Klaus Redl, BA MA

T +43 1 53120 4821
klaus.redl@bmb.gv.at

 

 

 

OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung

Abteilung Auslandsstandorte und Sprache

Programm Kultur und Sprache

Standort: Universitätsstraße 5
1010 Wien

 

kulturundsprache@oead.at

 

Mag.a Katrin Havlicek-Rosenauer

T +43 1 534 08 511

 

Cristina Rettenberger, MA

T +43 1 534 08 404

 

 

 

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